• Heißer Tanz

    Für das Wochenende sind Temperaturen von bis zu 30 Grad prognostiziert. Daher wird in Frankfurt über ein Neopren-Verbot nachgedacht.Die Entscheidung fällt erst am Renntag.

    Die Mainova IRONMAN European Championship 2017 könnte nicht nur wegen der Top-Athleten, sondern vor allem aufgrund der Wetterprognose ein heißer Tanz werden. Zuletzt gab es ähnliche Temperaturen am Renntag im Jahr 2015. Damals kletterte das Thermometer allerdings deutlich über 35 Grad, was für das kommende Wochenende als ausgeschlossen gilt.

    "Wir sind auf jeden Fall auf ein sprichwörtlich heißes Rennen vorbereitet. Viel wichtiger ist aber, dass sich die Athleten bei hohen Temperaturen verantwortungsvoll verhalten. Wir raten dazu, ausreichend Sonnencreme zu verwenden, regelmäßig Elektrolyt-Flüssigkeit zu sich zu nehmen und sich auch vor dem Rennen nicht lange in der Sonne aufzuhalten", bekräftigt Renndirektor Pascal Morillon. 

    Neopren-Verbot steht im Raum Aktuell 22 Grad Wassertemperatur werden am Langener Waldsee gemessen, was genau jener Grenze entspricht bei der die IRONMAN-Profis auf den Wetsuits verzichten müssen. Bei den Altersklasse-Athleten ist dies aber erst ab 24,6 Grad Wassertemperatur der Fall.

    "Wir haben schon einige Anfragen wegen der Wassertemperatur bekommen. Auf das Wetter und die Bedingungen am Renntag können wir als Veranstalter allerdings noch keinen Einfluss nehmen."   – Schwimmstrecken-Chef Lukas Pfaff

    Seit 2015 hat IRONMAN das Regelwerk der Internationalen Triathlon Union (ITU) übernommen, in dem auch die Grenzwerte festgelegt sind. Zuletzt waren die Profis 2016 ohne Neopren gestartet. Damals sorgte allerdings die kalte Lufttemperatur für ein Wechselbad der Gefühle. Inzwischen wurde das Regelwerk angepasst, unter bestimmen Umständen kann jetzt auch bei einer Temperatur von über 22 Grad das Schwimmen bei den Profis mit Wetsuits über die Bühne gehen.