• Ein Fest für alle

    Mehr als 20.000 Teilnehmende aus knapp 80 Nationen machen den 17. Oberbank Linz Donau Marathon bei anspruchsvollen Wetterbedingungen zu einem gemeinschaftlichen Lauffest für alle Sportbegeisterten.

    Ein beinah wolkenloser Himmel und warme Temperaturen von rund 20° bei einigem Gegenwind sorgen für anspruchsvolle Bedingungen beim 17. Oberbank Linz Donau Marathon Sonntagfrüh in der oö. Landeshauptstadt. Fünf Elite-Athletinnen mit persönlichen Bestzeiten unter 2:30 und ihre 14 männlichen Kollegen um Topfavorit Geoffrey Mutai aus Kenia, mischen sich nahtlos unter das Feld von exakt 20.011 Laufbegeisterten aus knapp 80 Nationen.

    Bei seinem Linz-Debüt erreicht der junge Eliteathlet Robert Kipkemboi auf der Langstrecke nach 2:10:23 als Erster das Ziel am Linzer Hauptplatz, kann den Linzer Streckenrekord aus dem Jahr 2007 aber nicht knacken. Dass auch der zweitschnellste Marathonläufer der Geschichte keine Maschine sondern ein Mensch ist, beweist Starläufer Geoffrey Mutai, der auf halber Marathondistanz zurückfällt und ausscheiden muss. Sieger Kipkemboi: "Ich hatte von Anfang an mit Gegenwind zu kämpfen, bin aber von daher mit meiner Zeit, die nur knapp über meiner bisherigen Bestleistung liegt, schon sehr zufrieden. Ich freue mich sehr, wenn ich meinen Titel hier im nächsten Jahr wieder verteidigen kann!"

    Zweiter im Marathonbewerb wird der Kenianer Elijah Kemboi mit einer Zeit von 2:11:30, gefolgt von seinem Landsmann Stephen Kiplagat mit 2:11:45. Schnellster Österreicher wird auf Platz 6 Lemawork Weldearegaye Ketema in einer Zeit von 2:14:35, mit der er nach der Teamqualifikation auch die Einzelnorm für die diesjährige EM in Berlin erreicht: "Ja, das Ziel, meine bisherige Bestleistung zu übertrumpfen, habe ich ganz knapp verpasst. Ich hatte aber viel Gegenwind zum Schluss, von daher bin schon sehr zufrieden!"

    Die erst 24-jährige Kenianerin Eddah Jepkosgei verkürzt als Siegern im Bewerb der Damen auf der Langstrecke mit 2:31:11 ihre bisherige Bestleistung um mehr als 6 Minuten und beweist damit zu Recht ihren Status als waschechter Rohdiamant! Landsfrau Tecla Kirongo kommt nach einer Zeit von 2:33:16 ins Ziel. Dritte wird die Ungarin Fruzsina Bakonyi mit einer Zeit von 2:50:35. Christopher Wambua, Vertreter der Kenianischen Botschaft erklärt den Grund für die anhaltenden Erfolge seiner Landsleute: "In Kenia müssen Kinder oft schon von klein auf täglich lange Stecken und bei einem ganz anderem Klima als hier in Europa zu Fuß zur Schule laufen, das prägt ungemein für das spätere Leben."

    Abseits der vielen Bestleistungen in den Bewerben begeistert der 17. Oberbank Linz Donau Marathon einmal mehr auch als großes Sportfest, das die Gelegenheit zur Verbindung von Hobby-Laufbegeisterten mit den Top-Weltklasse-AthletInnen ermöglicht und für einmalige Momente und Emotionen bei allen Teilnehmenden sorgt. Dies betont auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger: "Der Oberbank Linz Donau Marathon hat euch heuer wieder Massen begeistert. Nicht nur die Läuferinnen und Läufer erbrachten Höchstleistungen, sondern auch die Zuseherinnen und Zuseher entlang der Strecke. Die Stimmung war wieder großartig. Als Staffelläufer konnte ich mich selbst davon überzeugen. Insgesamt ist der Linz Marathon zu einem Fest für die ganze Stadt geworden."

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